Alex-Song hat das Zeug zum Ohwurm

(Eb.)

Jeden Part fünf- bis zehnmal gesungen - damit zur Eröffnung des Ganztags-Schulzentrums alles perfekt war

Für 18 Schülerinnen der Alexanderschule Wallenhorst wurde das Tonstudio Kantate einen Tag lang zum Klassenzimmer. Zusammen mit Martin Langemeyer nahmen die Mädchen der Klassen sechs bis zehn den Alexanderschul-Song auf. Bei der Einweihung des Ganztagszentrums sangen die Schülerinnen ihren Song dann live. „Vielleicht konnten wir den Niedersächsischen Kultusminister Bernd Busemann damit noch ein bisschen mehr von unserer Schule begeistern“, hoffte Lehrer Peter Papke, der dem Gast auch gleich eine der fertig produzierten CDs schenkte.


„Die Mädchen sind alle das erste Mal im Studio, da ist es nicht ganz einfach, den richtigen Ton zu treffen“, erklärte Papke nach dem Einsingen des Refrains: „Aber es klingt schon sehr gut.“ Vor knapp zwei Jahren hat er den Alexanderschul-Song für eine Entlassungsfeier geschrieben und jetzt auf Bitten der Kollegen noch einmal überarbeitete.
„Das Lied hat das Zeug zum Ohrwurm“, war Martin Langemeyer begeistert und lud die Girl-Group in sein Tonstudio an der Münsterstraße in Bramsche ein, um eine professionelle CD aufzunehmen. Dort sangen zuerst alle 18 Mädchen zusammen den Refrain. „Das ist echt cool“, strahlte Jennifer Kreuter aus der Klasse 6a, die auf der fertigen CD als Solistin der drei Strophen zu hören sein wird. Doch damit nicht genug: Bis zur Premiere in knapp zwei Wochen mischt Langemeyer noch eine zweite Version des Liedes, für die Vanessa Fellhölter und Merita Saiti aus der 10a, Claudia Wieghaus (8a), Ann-Kathrin Jodeleit (7a), Corinna Wöstmann (9c) und Jasmin Meißner (7b) die Strophen des Alex-Songs sangen.
„Es hat sehr viel Spaß gemacht. Außerdem habe ich noch von keiner anderen Schule gehört, die ihre eigene CD produziert“, freute sich Meltem Özmen. Die Schülerin aus der Klasse 10 a war nach dem Aufruf in der Schule spontan zum Probesingen gegangen. Mit Erfolg.
Papke verspricht sich von dem Lied, „dass sich die Schüler noch mehr mit ihrer Schule identifizieren“. Und wenn er die Schülerinnen in den vergangenen Tagen so beobachtet habe, wie sie den Song vor sich her summten, sei er guter Hoffnung, dass das Lied ein echter Ohrwurm werde, erklärte er. Damit bei der Live-Premiere auch wirklich alles passte, hat die Gruppe mit Theaterpädagogin Rosi Siefke die passende Choreographie einstudieren. „Die Schülerinnen müssen voll hinter dem Song stehen und ihn auch so rüberbringen“, erklärte Langemeyer. Nur dann kann der Funke auch überspringen. „Wir haben jeden Part nur fünf- bis zehnmal gesungen, das ist ganz normal, schließlich muss am Ende alles perfekt sein.“



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Die 2. Produktion der Kindertagesstätte Halen



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